Darlehen ist ein etwas altmodisches Wort für Kredit. In neuerer Zeit hört man es nicht mehr so oft, da sich der vornehmer und professioneller klingende Ausdruck Kredit eingebürgert hat. Zuweilen hört und liest man dieses ältere Wort aber auch noch in Zusammensetzungen wie etwa Bauspar-Darlehen.
Egal, wie man es bezeichnet, es handelt sich um ein und dieselbe Sache und es ist das gleiche zu beachten, ob man nun das eine oder andere Wort benutzt. Entscheidend bei einem Kredit sind immer die tatsächlichen Kosten und die monatliche Belastung. Die Kosten für ein Darlehen oder einen Kredit entstehen vor allem für die Zinsen, die „Miete“, die man für das geliehene Geld bezahlen muss, aber auch durch Gebühren und ähnliches, die beim Abschluss eines Kreditvertrages anfallen. Zum Beispiel sollte man darauf achten, ob das aufgenommene Geld auch zu 100% ausgezahlt wird. Es kann vorkommen, dass weniger als 100% der Kreditsumme ausbezahlt wird und der Rest als eine Art Gebühr, eine Vorab-Zinszahlung einbehalten wird. Zurückzahlen und verzinsen muss man jedoch natürlich die volle Kreditsumme.
Ein Maß für die tatsächlichen Kosten eines Darlehens ist der effektive Jahreszins. Er berücksichtigt die über den angegebenen Zinssatz hinausgehenden Kosten und deren Modalitäten, die von Kreditgeber zu Kreditgeber unterschiedlich strukturiert sein können. Dadurch werden unterschiedliche Angebote zu Darlehen vergleichbar.
