Die Deutsche Bank ist nicht nur das nach Sparkassen und Volksbanken vielleicht bekannteste Bankhaus Deutschlands, sondern auch das von der Bilanz her größte solche Unternehmen. Als Universalbank, wie man Geschäftsbanken wie die Deutsche Bank auch nennt, deckt ihre Produktpalette praktisch alles ab, was es an Finanzdienstleistungen nur gibt, so natürlich auch Kredite jeder Art und Größe an Geschäftsleute und Privatpersonen.
Der Stammsitz der Deutsche Bank AG befindet sich in Frankfurt am Main. Das Unternehmen betreibt auch ein umfangreiches Auslandsgeschäft und verfügt über bedeutende Niederlassungen in London, New York City, Singapur und Sydney. Mit einem Marktanteil von über 2o Prozent wir die Deutsche Bank darüber hinaus als der größte Devisenhändler der Welt angesehen. Der Marktanteil am Privatkundengeschäft in Deutschland der Deutsche Bank AG beträgt zwar auch respektable 6 %, doch ist das nicht ihr bedeutendster Geschäftszweig.
Die Deutsche Bank wurde 1870 gegründet. Unter Gründungsmitgliedern war der Unternehmer und Bankier Adelbert Delbrück, eines der bekannteren Mitglieder der weit verzweigten Familie Delbrück, die im 19. Jahrhundert in Preußen und im Rest von Deutschland an vielen Stellen durch wichtige Positionen großen Einfluss hatte. Delbrück war auch der erste Vorsitzende des Verwaltungsrates der neuen Aktiengesellschaft.
Neben dem Privatkundengeschäft, das die Deutsche Bank in acht Ländern betreibt, befasst sie sich auch mit „großen“ Bankgeschäften: Sie finanziert zum Beispiel große Investitionen von Unternehmen, ist im Vermögensverwaltunggeschäft und in vielen weiteren Bereichen engagiert. Wenn das Privatkundengeschäft auch nicht den Löwenanteil des Umsatzes der Deutsche Bank AG ausmacht, vertrauen neben kleineren Geschäftskunden auch viel Privatkunden auf diese Bank, haben dort Konten und lassen sich Konsumgüter beziehungsweise Investitionen finanzieren.
