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Die SEB Bank ist eine schwedische Bank, die auch in Deutschland mit einem Tochterunternehmen tätig ist und zwar seit 1976. Mittlerweile ist sie mit annähernd einer Million Kunden eine der größten in Deutschland tätigen Privatbanken, die aus dem Ausland stammen.

Die Schwedische Muttergesellschaft geht auf eine Gründung von André Oscar Wallenberg im Jahr 1856 zurück. Sie bekam als Privatnotenbank das Recht, eigene Banknoten auszugeben. Auch heute noch wird die Skandinaviska Enskilda Banken, dafür steht nämlich da Kürzel „SEB Bank“, zum „Imperium“ der Firma Wallenberg gerechnet.

Tatsächlich sind die Aktien der Skandinaviska Enskilda Banken zu einem sehr großen Teil, wenn nicht sogar überwiegend, dem schwedischen Investitions-Unternehmen AB Investor. Dieses wiederum gehört der Familie Wallenberg, so dass die Bank auch heute noch de facto im Familienbesitz der Familie Wallenberg, welche seit sie sich einen Namen machte, immer auch im Bankgewerbe tätig war, obwohl sie in Schweden eher für ihre Industrieunternehmen bekannt ist.

Skandinaviska Enskilda Banken bedeutet soviel wie „Skandinavische Privatbank“. Die SEB Bank blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Sie war in der Zeit de Industrialisierung stark an der Finanzierung der schwedischen Industrie beteiligt, vor allem bei den Unternehmen der Familie Wallenberg. In Deutschland ist sie heute im Privat- und Firmenkundengeschäft, im Asset Management und Bereich der gewerblichen Immobilien tätig. Neben der Tätigkeit mit großen Unternehmen steht sie also durchaus auch für Privatleute als Anbieter von Krediten und sonstigen Finanzdienstleistungen zur Verfügung.

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